Fachinformation Tierarzneimittel
Nicht zutreffend.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender
Nach versehentlicher Selbstinjektion sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Schwangere,
insbesondere im letzten Drittel der Schwangerschaft, sollten den Umgang mit dem Produkt meiden,
da Oxytocin Kontraktionen der glatten Muskulatur (z.B. der Gebärmutter) auslösen kann.
4.6
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)
Uterine Hyperkontraktibilität. Uterusruptur (besonders bei Fleischfressern). Dauerkontraktion des
Uterus mit Nabelabflussblockade, fötaler Hypoxie und Reduzierung der Lebensfähigkeit der Feten als
Folge.
Beim Schwein bei Dosierungen von 5 – 10 I.E. Oxytocin/Tier i.m. in Verbindung mit Prostaglandinen
zur Geburtsinduktion: Dauerkontraktion des Uterus, verlängerte Geburtsdauer, vorzeitige
Plazentalösung.
4.7
Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.
4.8 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Beta-Adrenolytika und Prostaglandine verstärken die wehenfördernden Eigenschaften von Oxytocin.
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
4.9
Dosierung und Art der Anwendung
Pferd
10-20 I.E. i.m. oder bis 10 I.E. i.v.
Rind
40-60 I.E. i.m. oder 10-30 I.E. i.v. oder sakral
20-40 I.E. i.m. oder 10-20 I.E. i.v.
Schwein
Schaf, Ziege 10-20 I.E. i.m. oder 5-10 I.E. i.v.
Hund
Katze
5-10 I.E. i.m. oder 3-6 I.E. i.v.
3-5 I.E. i.m.
Intravenös langsam injizieren!
Die Injektion darf innert zwei Stunden nicht wiederholt werden.
4.10
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich
Überdosierungen können zu:
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kurzzeitiger Vasodilatation, Blutdrucksenkung
Wasserretention, Dauerkontraktion des Uterus mit Nabelzuflussblockade, fötaler Hypoxie und
Reduzierung der Lebensfähigkeit der Feten als Folge
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Tachykardie
Uterusruptur
beim Pferd zu Geburtskomplikationen (Sturmwehen, Retentio secundinarum)
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