Fachinformation Tierarzneimittel
4.6
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)
Die Injektion von Eisendextran kann anaphylaktoide bzw. anaphylaktische Reaktionen bei Ferkeln
und Muskeldegenerationen (auch mit Gewebsverfärbungen) hervorrufen. Insbesondere konnte dies
bei neugeborenen Ferkeln mit Vitamin E / Selenmangel beobachtet werden.
Falls Nebenwirkungen auftreten, insbesondere solche die in der Fachinformation Rubrik 4.6 nicht
aufgeführt sind, melden Sie diese an vetvigilance@swissmedic.ch.
4.7
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit oder Laktation ist nicht belegt.
4.8 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Keine Daten verfügbar.
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
4.9
Dosierung und Art der Anwendung
Ferkel: Prophylaktisch: 1,5 bis 2 ml i.m. am 3. bis 4. Lebenstag. Therapeutisch 2 ml i.m. zwischen 7.
bis 21. Lebenstag nach diagnostizierter Eisenmangelanaemie; im Bedarfsfall nach 1 Woche
wiederholen.
Kälber: 4 ml i.m. in den ersten 2 Lebenswochen.
Ferridex wird bei Ferkeln in die Oberschenkelmuskulatur und bei Kälbern in die dorsale
Halsmuskulatur in der Nähe des Kopfansatzes intramuskulär injiziert.
4.10
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich
Für dieses Tierarzneimittel gibt es keine Untersuchungen zu Überdosierungen. Allfällige Folgen sind
symptomatisch zu therapieren.
4.11
Keine.
5.
Wartezeit(en)
PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
Pharmakotherapeutische Gruppe: Antianaemika, Eisenpräparate
ATCvet-Code: QB03AC01
5.1
Pharmakodynamische Eigenschaften
Die wässerige Eisendextranlösung ist besonders gegen die oft bei Ferkeln und Kälbern auftretende
Eisenmangelanaemie wirksam.
Normalerweise ist eine Injektion ausreichend, um den lebensnotwendigen Eisenbedarf über längere
Zeit zu decken.
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