Fachinformation Tierarzneimittel
5.1
Pharmakodynamische Eigenschaften
Die durch die Störung der intestinalen Sekretion resultierende tägliche fäkale Nettosekretion von bis
zu 4 Litern hat oft eine lebensbedrohliche Dehydratation des Körpers und eine Acidose zur Folge.
Übersteigt der Dehydratationsgrad 6%, ist die alleinige orale Rehydratation nicht immer möglich oder
wirkt nicht rasch genug. Eine intravenöse Elektrolyt-Infusion wird sofort notwendig.
Um eine maximale Rehydratationswirkung zu erzielen, muss neben einer optimalen
Ionenzusammensetzung die Osmolarität der Infusionslösung zwischen 300 und 400 mOsm/Liter
betragen. Die Westolyt-Infusionslösung hat eine Osmolarität von 355 mOsm/Liter und behebt dank
der Puffersubstanzen mit hoher Pufferkapazität dazu noch erfolgreich die Acidose.
5.2
Angaben zur Pharmakokinetik
Keine Angaben.
5.3
Umweltverträglichkeit
Keine Angaben.
6.
PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
Verzeichnis der sonstigen Bestandteile
6.1
Propylparaben-Natrium (E217)
Methylparaben-Natrium (E219)
Wasser für Injektionszwecke
6.2
Wesentliche Inkompatibilitäten
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen
Tierarzneimitteln gemischt werden.
6.3
Dauer der Haltbarkeit
Haltbarkeit des Tierarzneimittels im unversehrten Behältnis: 25 Monate.
Der Inhalt angebrochener Flaschen ist zu verwerfen.
6.4
Besondere Lagerungshinweise
Bei Raumtemperatur lagern (15°C – 25°C).
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
6.5
Art und Beschaffenheit des Behältnisses
Polyethylen-Kunststoffflasche zu 1000 mL.
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