4.4
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart
Besondere Warnhinweise für die Anwendung
Keine.
4.5
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei Tieren
Dieses Tierarzneimittel ist nicht zur Behandlung von unerwünschtem Harnabsatz aufgrund
von Verhaltensstörungen geeignet.
Bei Hündinnen unter einem Jahr sollte vor der Behandlung die Möglichkeit anatomischer
Missbildungen als Ursache der Harninkontinenz in Betracht gezogen werden.
Es ist wichtig, eine mögliche Grunderkrankung, die Polyurie/Polydipsie (PU/PD) verursacht
und fälschlicherweise als Harninkontinenz diagnostiziert werden könnte, zu identifizieren.
Eine entsprechende Behandlung sollte eingeleitet werden.
Nur unter Kontrolle verwenden bei Hunden mit Prostatahypertrophie.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender
Ephedrinhydrochlorid kann bei der Einnahme toxisch sein. Nebenwirkungen können unter
anderem Schlaflosigkeit und Nervosität, Schwindel, Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck,
vermehrtes Schwitzen und Übelkeit sein.
Die Einnahme kann zum Tode führen, vor allem bei Kindern. Um eine versehentliche
Einnahme auszuschließen, muss das Tierarzneimittel ausserhalb der Reichweite von
Kindern angewendet und aufbewahrt werden.
Nach der Verabreichung des Tierarzneimittels gründlich die Hände waschen.
Bei versehentlicher Einnahme, insbesondere durch Kinder, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate
zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Ephedrin sollten den Kontakt mit
dem Tierarzneimittel vermeiden.
Es wird nachdrücklich empfohlen, dass schwangere Frauen bei der Verabreichung
Handschuhe tragen.
4.6
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)
Aufgrund der pharmakologischen Eigenschaften von Ephedrin können bei empfohlener
Dosierung folgende Effekte auftreten:
- Kardiovaskuläre Effekte (wie Tachykardie, Vorhofflimmern, Stimulation der Herzaktivität,
Vasokonstriktion und Bluthochdruck).
- Stimulation des Zentralnervensystems (was zu Schlaflosigkeit, Erregung, Angst und
Muskelzittern führen kann).
- Mydriasis.
- Bronchodilatation und Abnahme der Schleimfreisetzung in den Atemwegsschleimhäuten.
- Reduktion von Motilität und Tonus der Darmwand.