Fachinformation Tierarzneimittel
Der Einsatz von Galastop® direkt nach operativen Eingriffen ist nicht angezeigt, solange das Tier
unter Einfluss eines Narkotikums steht.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwenderin / den Anwender
Kontakt mit Haut und Augen vermeiden und Spritzer sofort abwaschen.
Frauen im gebärfähigen Alter oder stillende Mütter sollten das Tierarzneimittel nicht handhaben bzw.
bei dessen Verabreichung Schutzhandschuhe tragen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Cabergolin von Galastop®
sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
4.6
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)
Über niedrigen Blutdruck, Anorexie und Erbrechen wurde in seltenen Fällen berichtet. Erbrechen tritt
in der Regel nur nach der ersten Verabreichung auf. Gegebenenfalls sollte die Behandlung nicht
unterbrochen werden, da es unwahrscheinlich ist, dass das Erbrechen nach den folgenden
Verabreichungen erneut auftritt.
Über allergische Reaktionen wie Ödeme, Urtikaria, Dermatitis und Pruritus wurde in sehr seltenen
Fällen berichtet.
Über neurologische Symptome wie Schläfrigkeit, Muskelzittern, Ataxie, Hyperaktivität und
Krampfanfälle wurde in sehr seltenen Fällen berichtet.
Erbrechen, Appetitlosigkeit und Schläfrigkeit verschwinden im Allgemeinen im Laufe der Behandlung.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermassen definiert:
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Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10 000 behandelten Tieren)
Sehr selten (weniger als 1 von 10 000 behandelten Tieren, einschliesslich Einzelfallberichte).
Falls Nebenwirkungen auftreten, insbesondere solche die in der Fachinformation Rubrik 4.6 nicht
4.7
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
Nicht anwenden während der Trächtigkeit. Wegen auf der Prolaktin hemmenden Wirkung kann das
Medikament nach dem 35.-40. Trächtigkeitstag einen Abort auslösen.
4.8
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Aufgrund einer nicht auszuschliessenden blutdrucksenkenden Wirkung sollte Galastop® nicht an
Hunde verabreicht werden, die unter blutdrucksenkender Medikation stehen.
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