Fachinformation Tierarzneimittel
4.5
Besondere Warnhinweise für die Anwendung
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei Tieren
Eingeschränkte Nieren- und Leberfunktionen, Herz- und Kreislaufinsuffizienz.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender
Nicht zutreffend.
4.6
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)
In seltenen Fällen kann es zu folgenden Erscheinungen kommen: Gastroenteritis, Beeinträchtigung
der Nierenfunktion, Knochenmarksdepression.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermassen definiert:
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Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1’000 behandelten Tieren)
Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10‘000 behandelten Tieren)
Sehr selten (weniger als 1 von 10’000 behandelten Tieren, einschliesslich Einzelfallberichte).
Falls Nebenwirkungen auftreten, insbesondere solche die in der Fachinformation Rubrik 4.6 nicht
aufgeführt sind, melden Sie diese an vetvigilance@swissmedic.ch.
4.7
Nicht während des letzten Drittel der Trächtigkeit anwenden.
4.8 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
Phenylbutazon kann aufgrund seiner hohen Plasmaproteinbindung andere Arzneimittel wie Digitoxin,
Cumarine, Sulfonamide, Thiopental, Sulfonylharnstoffe und Phenytoin aus ihrer
Plasmaproteinbindung verdrängen und so ihre Wirkung verstärken und ihre Elimination
beschleunigen.
Durch die Induktion von fremdstoffmetabolisierenden Enzymen kann der Plasmaspiegel anderer
Stoffe und somit ihr therapeutischer Effekt beeinträchtigt werden. Infolge einer Hemmung der renalen
Prostaglandinsynthese wird die Wirkung von Diuretika abgeschwächt. Die gleichzeitige Gabe
kaliumsparender Diuretika erhöht die Gefahr einer Hyperkaliämie. Die Elimination von Penicillinen
wird durch Hemmung der renalen tubulären Sekretion verzögert.
4.9
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Zur Vermeidung von gastrointestinalen Reizungen sollte die Applikation der Tabletten nach der
Fütterung erfolgen.
Die anzuwendende Dosierung beträgt 1 Tablette / 15 kg KGW zweimal täglich.
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