Fachinformation Tierarzneimittel
15 Minuten vor dem Aufwachen
entweder: 0,4 mg/kg (0,04 ml/kg KGW) s.c.
oder: 0,2–0,4 mg/kg (0,02–0,04 ml/kg KGW) i.m.
oder: 0,1 mg/kg (0,01 ml/kg KGW) i.v.
Zur Sedation
Mit Medetomidin:
Butorphanol: 0,4 mg/kg (0,04 ml/kg KGW) s.c.
Medetomidin: 0,05 mg/kg s.c.
Für Wundversorgungen sollte zusätzlich eine Lokalanästhesie verwendet werden.
Eine Medetomidin-Antagonisierung ist mit 0,125 mg Atipamezol/kg KGW möglich.
Zur Präanästhesie
Mit Medetomidin und Ketamin:
Butorphanol: 0,1 mg/kg (0,01 ml/kg KGW) i.v.
Medetomidin: 0,04 mg/kg i.v.
Ketamin: 1,5 mg/kg i.v.
Atipamezol 0,1 mg/kg KGW zur Medetomidin Antagonisierung kann nur nach bereits aufgehobener
Ketamin-Wirkung verabreicht werden.
Butorphanol ist für Fälle geeignet, bei denen eine kurze (Pferd und Hund) sowie eine kurze bis
mittelfristige (Katze) Schmerzausschaltung erforderlich ist. Eine wiederholte Verabreichung ist
möglich. Bedarf und Zeitpunkt der Wiederholungsbehandlung richten sich nach dem klinischen Bild.
Eine schnelle intravenöse Injektion sollte vermieden werden.
Bei erstmaligem Anbruch des Behältnisses ist anhand der in der Fachinformation angegebenen
Haltbarkeit nach Anbruch, das Datum, an dem jegliche im Karton verbleibende Produktreste zu
verwerfen sind, zu ermitteln.
4.10
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich
PFERD
Wie allgemein von Opioiden bekannt, können erhöhte Dosierungen zu Atemdepression führen.
Intravenöse Verabreichung von 1 mg/kg (das entspricht dem 10-fachen der empfohlenen Dosierung),
über 2 Tage lang in 4 Stunden Intervallen, führte zu vorübergehenden unerwünschten Wirkungen,
einschliesslich Fieber, Tachypnoe, ZNS Symptomatik (Übererregbarkeit, Unruhe, leichte Ataxie bis zu
Somnolenz führend) und gastrointestinaler Hypomotilität, manchmal verbunden mit abdominalen
Beschwerden.
Als Antidot kann ein Opioid-Antagonist (z.B. Naloxon) verwendet werden.
HUND/KATZE
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