Fachinformation Tierarzneimittel
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwenderin / den Anwender
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Azaperon sollten den Kontakt mit dem
Tierarzneimittel vermeiden.
Dieses Produkt kann Haut-, Augen- und Mundschleimhautreizungen verursachen. Kontakt mit Haut,
Augen und Mundschleimhaut vermeiden. Spritzer auf Haut, Augen und Mundschleimhaut sofort mit
viel Wasser abwaschen. Bei anhaltender Reizung einen Arzt aufsuchen.
Eine versehentliche Selbstinjektion oder Einnahme kann zu einer Sedierung führen. Es ist darauf zu
achten, dass keine versehentliche Selbstinjektion erfolgt. Tragen Sie dieses Tierarzneimittel nur in
einer Spritze mit aufgesetzter Schutzkappe, um eine versehentliche Injektion zu vermeiden.
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich eine Ärztin / ein Arzt zu Rate zu ziehen und die
Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
NICHT SELBST AUTO FAHREN.
Nach Gebrauch Hände waschen.
4.6
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)
Speichelfluss, Zittern und Keuchen können in hohen Dosen auftreten. Diese Nebenwirkungen
verschwinden spontan und hinterlassen keinen bleibenden Schaden.
Beim Eber kann ein reversibler Penisprolaps auftreten.
Falls Nebenwirkungen auftreten, insbesondere solche die in dieser Rubrik nicht aufgeführt sind,
4.7
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
Trächtigkeit und Laktation
Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.
4.8
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
•
Azaperon wirkt potenzierend auf alle zentral supprimierenden und blutdrucksenkenden
Substanzen (bedingt durch periphere α-Adrenolyse).
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Verstärkung der Tachykardie durch Adrenolytika.
Die gleichzeitige Anwendung mit α- und β-Sympathomimetika wie Epinephrin führt zu einer
Hypotonie („Adrenalinumkehr“).
4.9
Dosierung und Art der Anwendung
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Dosen um 0.5 - 1 mg/kg (0.25 - 0.5 ml pro 20 kg KGW) sedieren schwach. Sie führen zu einer
Erweiterung der peripheren Blutgefässe.
Dosen um 2 mg/kg (1 ml pro 20 kg KGW) hemmen den Aggressionstrieb und führen zu
Somnolenz und Katalepsie. Sie eignen sich für die Sedation bei Ferkelfressen der
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