Fachinformation Tierarzneimittel
Es kann auch bei behandelten Tieren zum Ansaugen einzelner Zecken kommen. Unter ungünstigen
Bedingungenkann daher eine Übertragung von Infektionskrankheiten nicht völlig ausgeschlossen
werden.
Flöhe von Heimtieren verseuchen oft Körbchen, Liegedecken und gewohnte Ruheplätze wie z.B.
Teppiche und Polstermöbel, die mitbehandelt werden sollten, besonders bei starkem Befall und zu
Beginn der Bekämpfung. Hierfür bieten sich geeignete Insektizide und regelmässiges Staubsaugen an.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender
Dieses Tierarzneimittel kann Schleimhaut-, Haut- und Augenreizungen verursachen. Deshalb jeden
Kontakt mit Mund, Haut und Augen vermeiden. Nach Gebrauch die Hände waschen. Bei
versehentlichem Kontakt mit der Haut oder den Augen gründlich mit Wasser spülen. Wenn die Reizung
anhält, einen Arzt aufsuchen.
Dieses Produkt kann allergische Reaktionen hervorrufen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit
gegen Fipronil und/oder (S)-Methopren sollten ihr Tier nicht mit diesem Produkt behandeln.
Dieses Produkt kann neurotoxisch wirken und bei Verschlucken schädlich sein. Verschlucken,
einschliesslich Hand-zu-Mund-Kontakt, ist zu vermeiden. Während der Anwendung nicht rauchen,
trinken oder essen. Bewahren Sie die Pipetten bis zum Gebrauch in der Originalverpackung auf und
entsorgen Sie gebrauchte Pipetten sofort. Nach Gebrauch die Hände waschen. Bei versehentlichem
Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und dem Arzt die Packungsbeilage oder das Etikett zeigen.
Behandelte Tiere sollten nicht berührt werden und Kinder nicht mit behandelten Tieren spielen, bevor
die Applikationsstelle trocken ist. Deshalb empfiehlt es sich, Tiere nicht während des Tages, sondern
in den frühen Abendstunden zu behandeln. Frisch behandelte Tiere sollten nicht in engem Kontakt mit
Besitzern, insbesondere nicht mit Kindern, schlafen.
Sonstige Vorsichtsmassnahmen
Das Produkt kann nachteilige Auswirkungen auf gestrichene, lackierte oder andere
Haushaltsoberflächen oder Einrichtungsgegenstände haben.
4.6
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)
Überdosierungen sind zu vermeiden.
Unter den sehr seltenen Verdachtsfällen von Unverträglichkeiten nach der Anwendung wurden
vorübergehende Hautreaktionen an der Applikationsstelle (Schuppenbildung, lokaler Haarausfall,
Juckreiz, Erythem) sowie generalisierter Juckreiz oder Haarausfall beobachtet, in Ausnahmefällen auch
Speicheln, reversible neurologische Erscheinungen (Überempfindlichkeit, Depression, nervöse
Symptome) oder Erbrechen.
Nach Ablecken kann vorübergehend vermehrter Speichelfluss auftreten, hauptsächlich verursacht
durch die Trägerstoffe.
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