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Fachinformation Tierarzneimittel  
1.  
Vominil 10 mg/ml ad us. vet., Injektionslösung für Hunde und Katzen  
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG  
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS  
1 ml Injektionslösung enthält:  
Wirkstoff:  
Maropitantum (ut Maropitanti citras monohydricum)  
Sonstiger Bestandteil:  
Alcohol butylicus  
10 mg  
22 mg  
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile finden Sie unter Rubrik 6.1.  
3. DARREICHUNGSFORM  
Injektionslösung.  
Klare, farblose bis annähernd farblose Injektionslösung.  
4.  
KLINISCHE ANGABEN  
Zieltierart(en)  
4.1  
Hunde und Katzen.  
4.2  
Anwendungsgebiete unter Angabe der Zieltierart(en)  
Antiemetikum für Hunde und Katzen.  
Hunde  
Zur Vorbeugung aller Formen von Erbrechen, insbesondere vor der Verabreichung emetogen  
wirksamer Zytostatika.  
Zur Behandlung von Erbrechen in Kombination mit anderen unterstützenden Massnahmen.  
Die Behandlung soll sich nach den Ursachen richten.  
Zur Vorbeugung von perioperativer Übelkeit und Erbrechen und zur Verbesserung der  
Erholung von der Vollnarkose nach Anwendung des μ-Opiat-Rezeptor-Agonisten Morphin.  
Katzen  
Zur Vorbeugung von Nausea und Erbrechen mit Ausnahme von Erbrechen bei  
Reisekrankheit.  
Zur Behandlung von Erbrechen in Kombination mit unterstützenden Massnahmen.  
4.3  
Gegenanzeigen  
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem sonstigen  
Bestandteil.  
4.4  
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart  
Wichtig: Erbrechen kann ein Symptom von lebensbedrohlichen gastrointestinalen Störungen  
wie Ileus, Volvulus, Invagination u.ä. sein. Daher sind angemessene diagnostische  
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Untersuchungen durchzuführen. Antiemetika dürfen nur in Verbindung mit anderen  
veterinärmedizinischen und haltungstechnischen Massnahmen, die die spezifischen Ursachen  
und physiologischen Konsequenzen des Erbrechens berücksichtigen, angewendet werden.  
Hunde:  
Obwohl die Wirksamkeit von Maropitant sowohl bei der Behandlung als auch bei der Vorbeugung von  
Erbrechen bei Chemotherapie belegt ist, hat es sich als wirksamer erwiesen, wenn es vorbeugend  
eingesetzt wird. Es wird daher empfohlen dieses Antiemetikum vor der Verabreichung eines  
Chemotherapeutikums zu verabreichen.  
4.5  
Besondere Warnhinweise für die Anwendung  
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei Tieren  
Die Sicherheit des Tierarzneimittels für Hunde jünger als 8 Wochen und Katzen jünger als 16 Wochen  
ist nicht belegt. Die höhere Dosierung (8 mg pro Kilogramm) soll nur bei Hunden eingesetzt werden,  
die älter als 16 Wochen sind.  
Maropitant wird in der Leber abgebaut und ist daher bei Tieren mit Lebererkrankungen nur unter  
besonderer Vorsicht anzuwenden. Während einer Langzeitbehandlung sollte neben der  
Überwachung auf jedwede andere Nebenwirkung die Leberfunktion sorgfältig überwacht werden, da  
Maropitant während einer 14-tägigen Anwendungsdauer aufgrund einer Stoffwechselsättigung im  
Körper akkumuliert.  
Die Anwendung von Vominil 10 mg/ml ad us. vet. Injektionslösung zur Behandlung von  
Reisekrankheiten wird nicht empfohlen, da die für diese Indikation nötige hohe Dosierung nicht  
untersucht wurde.  
Vominil 10 mg/ml ad us. vet. sollte mit Vorsicht bei Tieren mit Herzproblemen angewendet werden, da  
Maropitant eine Affinität zu den Kanälen der Calcium- und Kalium Ionen hat.  
In einer Studie wurde nach Verabreichung von 8 mg/kg an gesunden Hunden im EKG eine  
Verlängerung des QT-Intervalls um 10% beobachtet. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass solch  
ein Anstieg von klinischer Bedeutung ist.  
Aufgrund des häufigen Auftretens vorübergehender Schmerzen während der subkutanen Injektion  
können angemessene Massnahmen zur Fixierung des Tieres notwendig sein. Die Injektion des  
Tierarzneimittels im gekühlten Zustand kann Schmerzen bei der Injektion verringern.  
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwenderin/den Anwender  
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Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Maropitant sollten das Tierarzneimittel  
mit Vorsicht handhaben.  
Nach der Verabreichung Hände waschen. Das Tierarzneimittel kann Hautsensibilisierung  
verursachen. Waschen Sie die exponierte Haut sofort nach dem Kontakt mit viel Wasser. Wenn Sie  
nach versehentlicher Exposition Symptome wie einen Hautausschlag entwickeln, sollten Sie  
ärztlichen Rat einholen und dem Arzt diesen Warnhinweis zeigen.  
Maropitant ist ein Neurokinin-1 (NK1)-Rezeptor-Antagonist, welcher im Zentralnervensystem wirkt.  
Das Tierarzneimittel kann daher bei versehentlicher Selbstinjektion oder Einnahme Übelkeit,  
Schwindel und Schläfrigkeit auslösen. Sorgfalt ist geboten, um eine versehentliche Selbstinjektion zu  
vermeiden. Bei versehentlicher Selbstinjektion oder Einnahme ist unverzüglich eine Ärztin/ein Arzt zu  
Rate zu ziehen und die Arzneimittelinformation oder die Packung vorzuzeigen.  
In Laborstudien ist für Maropitant eine augenreizende Wirkung belegt worden. Augenkontakt  
vermeiden. Wenn das Präparat versehentlich ins Auge gelangt, ist das Auge mit reichlich Wasser  
auszuspülen und eine Ärztin/ein Arzt aufzusuchen.  
4.6  
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)  
Schmerzen an der Injektionsstelle nach subkutaner Injektion bei Katzen.  
Sehr häufig  
Bei etwa einem Drittel der Katzen wird eine mittelschwere bis schwere  
Reaktion auf die Injektion beobachtet.  
Anaphylaktische Reaktionen (allergisches Ödem, Urtikaria, Erythem,  
Kollaps, Dyspnoe, blasse Schleimhäute).  
Sehr selten  
Neurologische Symptome wie Ataxie, Krämpfe/Anfälle oder  
Muskeltremor.  
Lethargie  
Häufigkeit unbekannt Schmerzen an der Injektionsstelle nach subkutaner Injektion bei Hunden  
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermassen definiert:  
.
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.
.
.
Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)  
Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)  
Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)  
Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10 000 behandelten Tieren)  
Sehr selten (weniger als 1 von 10 000 behandelten Tieren, einschliesslich Einzelfallberichte).  
Falls Nebenwirkungen auftreten, insbesondere solche die in dieser Rubrik nicht aufgeführt sind,  
melden Sie diese an vetvigilance@swissmedic.ch.  
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4.7  
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode  
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und der Laktation ist nicht  
belegt.  
Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch die behandelnde Tierärztin /  
den behandelnden Tierarzt.  
4.8  
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen  
Vominil sollte nicht gleichzeitig mit Calcium-Kanal-Blockern angewendet werden, weil auch  
Maropitant eine Affinität zu Calcium-Kanälen hat.  
Maropitant hat eine starke Plasma-Proteinbindung und kann mit anderen Stoffen mit ebenfalls  
ausgeprägter Bindung konkurrieren.  
4.9  
Dosierung und Art der Anwendung  
Zur subkutanen oder intravenösen Injektion.  
Vominil 10 mg/ml ad us. vet. Injektionslösung ist einmal täglich als subkutane oder intravenöse  
Injektion in einer Dosierung von 1 mg/kg Körpergewicht (1 ml/10 kg Körpergewicht) an bis zu 5  
aufeinander folgenden Tagen zu verabreichen.  
Die intravenöse Verabreichung von Vominil 10 mg/ml ad us. vet. Injektionslösung sollte als einzelner  
Bolus erfolgen, ohne Vermischen des Produktes mit anderen Flüssigkeiten.  
Der Gummistopfen kann maximal bis zu 100-mal punktiert werden.  
Zur Vorbeugung von Erbrechen sollte Vominil 10 mg/ml ad us. vet. Injektionslösung mehr als 1  
Stunde im Voraus verabreicht werden. Der antiemetische Effekt hält für mindestens 24 Stunden an.  
Deshalb kann die Behandlung, falls eine Ursache für Erbrechen vorliegen sollte (z.B. Chemotherapie)  
schon abends vorher erfolgen.  
Da die pharmakokinetischen Abweichungen gross sind und Maropitant nach einmal täglich  
wiederholter Verabreichung im Körper akkumuliert, können bei wiederholter Verabreichung bei  
einzelnen Tieren niedrigere Dosen als die empfohlenen ausreichend sein.  
Hinweis: Maropitant-haltige Tabletten können an bis zu vierzehn Tagen verabreicht werden.  
4.10  
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich  
Abgesehen von vorübergehenden Reaktionen an der Injektionsstelle nach subkutaner Verabreichung  
wurde Maropitant bei Hunden und jungen Katzen, denen täglich bis zu 15 Tage lang (dreimal die  
empfohlene Behandlungsdauer) bis zu 5 mg/kg (das Fünffache der empfohlenen Dosis) injiziert  
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wurden, gut vertragen. Für Überdosierungen bei erwachsenen Katzen wurden bisher keine Daten  
vorgelegt.  
4.11  
Wartezeit(en)  
Nicht zutreffend.  
5.  
PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN  
Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiemetika.  
ATCvet-Code: QA04AD90  
5.1  
Pharmakodynamische Eigenschaften  
Erbrechen ist ein komplexer Vorgang, der vom Brechzentrum im Gehirn zentral gesteuert wird. Das  
Brechzentrum besteht aus mehreren Nuclei im Hirnstamm (Area postrema, Nucleus tractus solitarii,  
dorsaler Vaguskern), die sensorische Reize aus zentralen und peripheren Quellen sowie chemische  
Signale aus dem Blut empfangen und verarbeiten.  
Maropitant ist ein potenter und selektiver Neurokinin-1- (NK1) Rezeptorantagonist. Es wirkt, indem es  
im zentralen Nervensystem die Bindung von Substanz P hemmt. Substanz P gehört zu der als  
Tachykinine bezeichneten Familie von Neuropeptiden und ist eine wichtige Überträgersubstanz  
sowohl im Gastrointestinaltrakt als auch in den Nuclei des Brechzentrums. Indem Maropitant nun die  
Bindung von Substanz P blockiert, wirkt es gegen neurale und humorale Ursachen des Erbrechens.  
Verschiedene in-vitro-Untersuchungen haben gezeigt, dass Maropitant selektiv an den NK1-Rezeptor  
bindet und in dosisabhängigem Ausmass als funktioneller Antagonist der Substanz P wirkt. In-vivo-  
Studien am Hund belegen die antiemetische Wirksamkeit von Maropitant gegenüber zentral und  
peripher wirkenden Emetika wie Apomorphin, Cisplatin oder Ipecacuanha-Sirup. Bei Katzen wurde  
die Wirksamkeit von Maropitant zur Linderung von Übelkeit in Studien mittels Gebrauch eines Modells  
(Xylazin-induzierte Übelkeit) belegt.  
5.2  
Angaben zur Pharmakokinetik  
Hunde:  
Das pharmakokinetische Profil von Maropitant nach Verabreichung einer einmaligen subkutanen  
Dosis von 1 mg/kg Körpergewicht an Hunde ist durch eine Plasma-Höchstkonzentration (Cmax) von  
rund 92 ng/ml gekennzeichnet, die binnen 0.75 Stunden nach Verabreichung erreicht wurde (Tmax).  
Auf die Spitzenkonzentration folgte eine Abnahme der systemischen Exposition mit einer scheinbaren  
Eliminationshalbwertszeit (t½) von 8.84 Stunden. Nach einer intravenösen Einzeldosis von 1 mg/kg  
betrug die initiale Plasmakonzentration 363 ng/ml. Das Verteilungsvolumen im Gleichgewichtszustand  
(VSS - Volume of Distribution at Steady-State) betrug 9.3 l/kg und die systemische Clearance betrug  
1.5 l/h/kg. Die Eliminationshalbwertszeit nach intravenöser Verabreichung betrug ca. 5.8 h.  
Im Rahmen klinischer Studien erreichte die Maropitant-Konzentration im Plasma eine Stunde nach  
Verabreichung ein wirksames Niveau.  
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Die Bioverfügbarkeit von Maropitant nach subkutaner Verabreichung an Hunde betrug 90.7%.  
Maropitant weist eine lineare Pharmakokinetik auf, wenn es im Dosisbereich von 0.5 bis 2 mg/kg  
subkutan verabreicht wird.  
Nach wiederholter subkutaner Gabe von 1 mg/kg täglich an fünf aufeinander folgenden Tagen betrug  
die Akkumulation 146%.  
Maropitant wird in der Leber durch Zytochrom P450 (CYP) abgebaut. CYP2D15 und CYP3A12  
wurden als die Isoformen identifiziert, die beim Hund an der Metabolisierung von Maropitant in der  
Leber beteiligt sind.  
Die Elimination erfolgt nur zu einem geringen Anteil auf dem renalen Weg: Weniger als 1% des  
Wirkstoffs einer subkutanen Dosis von 1 mg/kg wird unverändert oder in Form des Hauptmetaboliten  
mit dem Urin ausgeschieden. Maropitant wird bei Hunden zu über 99% an Plasmaproteine gebunden.  
Katzen:  
Das pharmakokinetische Profil von Maropitant nach Verabreichung einer einmaligen subkutanen  
Dosis von 1 mg/kg Körpergewicht an Katzen ist durch eine Plasma-Höchstkonzentration (Cmax) von  
rund 165 ng/ml gekennzeichnet, die binnen 0.32 Stunden (19 min.) nach Verabreichung erreicht  
wurde (Tmax). Auf die Spitzenkonzentration folgte eine Abnahme der systemischen Exposition mit  
einer scheinbaren Eliminationshalbwertszeit (t½) von ca. 16.8 Stunden. Nach einer intravenösen  
Einzeldosis von 1 mg/kg betrug die initiale Plasmakonzentration 1040 ng/ml. Das Verteilungsvolumen  
im Gleichgewichtszustand (VSS - Volume of Distribution at Steady-State) betrug 2.3 l/kg und die  
systemische Clearance betrug 0.51 l/h/kg. Die Eliminationshalbwertszeit nach intravenöser  
Verabreichung betrug ca. 4.9 h. Das Alter der Katze scheint einen Einfluss auf die Pharmakokinetik  
von Maropitant zu haben, wobei Katzenwelpen eine höhere Clearance aufweisen als ausgewachsene  
Katzen.  
Im Rahmen klinischer Studien erreichte die Maropitant-Konzentration im Plasma eine Stunde nach  
Verabreichung ein wirksames Niveau.  
Die Bioverfügbarkeit von Maropitant nach subkutaner Verabreichung an Katzen betrug 91.3%.  
Maropitant weist eine lineare Pharmakokinetik auf, wenn es im Dosisbereich von 0.25 bis 3 mg/kg  
subkutan verabreicht wird.  
Nach wiederholter subkutaner Gabe von 1 mg/kg Körpergewicht einmal täglich an fünf aufeinander  
folgenden Tagen betrug die Akkumulation 250%.  
Maropitant wird in der Leber durch Zytochrom P450 (CYP) abgebaut. CYP1A und CYP3A-zugehörige  
Enzyme wurden als diejenigen felinen Isoformen identifiziert, die an der Metabolisierung von  
Maropitant in der Leber beteiligt sind.  
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Die renale und fäkale Clearance ist unbedeutend für die Elimination von Maropitant. Weniger als 1%  
des Wirkstoffs einer subkutan verabreichten Dosis von 1 mg/kg wird unverändert über den Urin oder  
die Faeces ausgeschieden. In Form des Hauptmetaboliten wurde 10.4% der Maropitant-Dosis im Urin  
und 9.3% der Dosis in den Faeces wiedergefunden.  
Die Plasmaproteinbindung von Maropitant wurde bei Katzen auf 99.1% geschätzt.  
5.3  
Umweltverträglichkeit  
Keine Angaben  
6.  
PHARMAZEUTISCHE ANGABEN  
Verzeichnis der sonstigen Bestandteile  
6.1  
Sulfobutylbetadexum natricum  
Alcohol butylicus  
Aqua ad iniectabile  
6.2  
Wesentliche Inkompatibilitäten  
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen  
Tierarzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.  
6.3  
Dauer der Haltbarkeit  
Haltbarkeit des Tierarzneimittels im unversehrten Behältnis: 36 Monate.  
Haltbarkeit nach erstmaligem Anbruch des Behältnisses: 56 Tage.  
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ angegebenen Datum verwendet  
werden.  
6.4  
Besondere Lagerungshinweise  
Nicht über 30°C lagern. Nicht einfrieren.  
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.  
6.5  
Art und Beschaffenheit des Behältnisses  
Braune Durchstechflasche aus Glas Typ I (Ph. Eur.) mit 25 ml Injektionslösung, verschlossen mit  
einem Chlorbutyl-Gummistopfen und Abreiss- oder Flip-off-Aluminium-Schutzkappe in einem  
Faltkarton.  
Packungsgrössen: Faltkarton mit 1 Durchstechflasche (25 ml).  
6.6  
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter  
Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle  
Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den  
geltenden Vorschriften zu entsorgen.  
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7.  
ZULASSUNGSINHABERIN  
Streuli Tiergesundheit AG  
Bahnhofstrasse 7  
8730 Uznach  
8.  
ZULASSUNGSNUMMER(N)  
Swissmedic 69768 001 1 Durchstechflasche à 25 ml.  
Abgabekategorie B: Abgabe auf tierärztliche Verschreibung  
9.  
DATUM DER ERTEILUNG DER ERSTZULASSUNG / ERNEUERUNG DER ZULASSUNG  
Datum der Erstzulassung: 10.04.2025  
Datum der letzten Erneuerung:  
10.  
STAND DER INFORMATION  
10.07.2024  
VERBOT DES VERKAUFS, DER ABGABE UND / ODER DER ANWENDUNG  
Nicht zutreffend.  
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