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Fachinformation Tierarzneimittel  
1.  
Ketanarkon 100 ad us. vet., Injektionslösung  
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG  
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS  
1 ml Injektionslösung enthält:  
Wirkstoff:  
Ketaminum (ut Ketamini hydrochloridum) 100 mg  
Sonstige Bestandteile:  
Benzethonii chloridum  
0.1 mg  
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile finden Sie unter Abschnitt 6.1.  
3.  
DARREICHUNGSFORM  
Klare, farblose Injektionslösung  
4.  
KLINISCHE ANGABEN  
Zieltierart(en)  
4.1  
Alle Tierarten (Nutz- und Heimtiere).  
4.2  
Anwendungsgebiete unter Angabe der Zieltierart(en)  
Allgemeinanästhetikum für alle Tierarten.  
Kurznarkosen bei allen Tierarten, besonders bei Säugetieren, für diagnostische und therapeutische  
Eingriffe.  
Zur Einleitung und Aufrechterhaltung einer Allgemeinanästhesie.  
Bei grösseren chirurgischen Eingriffen sowie für die Aufrechterhaltung der Anästhesie ist die  
Kombination mit Sedativa, Injektions- oder Inhalationsnarkotika notwendig.  
Dank schonender Wirkung auch zur Anästhesie von Risikopatienten geeignet.  
4.3  
Gegenanzeigen  
Nicht anwenden bei kardialer Dekompensation, manifestem Bluthochdruck, zerebrovaskulärem Insult,  
Eklampsie und Präeklampsie.  
Bei Hunden und Pferden nicht als Monotherapeutikum einsetzen.  
Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem anderen Inhaltsstoff  
soll Ketanarkon nicht angewendet werden.  
4.4  
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart  
Nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung anwenden.  
Bei der Anwendung von Ketamin ist eine sorgfältige Überwachung der Vitalparameter erforderlich.  
Geeignete Massnahmen zur Wiederbelebung sind gegebenenfalls einzuleiten.  
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Vorsicht bei Neigung zu epileptischen Anfällen, Schädelhirntraumata, bei Nieren- und  
Leberfunktionsstörungen, bei nicht oder ungenügend behandelter Hyperthyreose (v.a. bei Katzen)  
sowie bei Glaukom und perforierenden Augenverletzungen.  
Vorsicht bei Herzpatienten mit möglicher Myokardischämie (insbesondere bei ausgeprägter  
Hypertrophie bei hypertropher Kardiomyopathie) und Vorliegen von Tachyarrhythmien.  
Bei Eingriffen an Pharynx, Larynx oder Bronchien kann eine Intubation und künstliche Beatmung  
erforderlich sein.  
Achtung: Gefahr eines Laryngospasmus.  
Da die Augen während der Ketaminwirkung bei Hunden und Katzen geöffnet bleiben, soll als  
Vorsorge gegen die Austrocknung eine geeignete Augensalbe verwendet werden.  
Die Aufwachphase soll in ruhiger und warmer Umgebung erfolgen.  
Weitere Angaben siehe Rubrik 4.9 Dosierung und Art der Anwendung.  
4.5  
Besondere Warnhinweise für die Anwendung  
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei Tieren  
Ketanarkon 100 ist ein stark wirkendes Anästhetikum, das nach den Regeln der Anästhesie zu  
verabreichen ist. Die bei den verschiedenen Tierarten unterschiedlichen Vorsichtsmassnahmen sind  
zu befolgen. Wie bei allen potenten Anästhetika muss immer bei absoluter und relativer  
Überdosierung mit einem Atemstillstand gerechnet werden.  
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwenderin / den Anwender  
Eine versehentliche Selbstinjektion ist zu vermeiden.  
Kontakt mit der Haut und den Augen vermeiden. Eventuelle Spritzer sofort mit reichlich Wasser von  
der Haut und den Augen abwaschen.  
Bei versehentlicher Selbstinjektion oder wenn nach Kontakt mit den Augen/dem Mund Symptome  
auftreten, ist unverzüglich eine Ärztin / ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das  
Etikett vorzuzeigen. NICHT AN DAS STEUER EINES FAHRZEUGS SETZEN!  
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Ketamin oder einem der sonstigen  
Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.  
Fetotoxische Wirkungen können nicht ausgeschlossen werden. Schwangere Frauen sollten den  
Umgang mit dem Produkt möglichst vermeiden.  
4.6  
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere)  
-
Dosisabhängige Atemdepression, die insbesondere bei der Katze zu Atemstillstand führen  
kann  
-
-
-
-
Erhöhter Skelettmuskeltonus  
Tachykardie, Blutdrucksteigerung bei gleichzeitig erhöhter Blutungsneigung  
Offene Augen, Nystagmus, Mydriasis  
Erhöhte Sensibilität auf akustische Stimuli  
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-
-
-
-
-
Hypersalivation  
Hypothermie  
Intrakranieller und intraokulärer Druckanstieg  
Laryngospasmus  
Schmerz an der Injektionsstelle bei intramuskulärer Verabreichung  
Aufwachreaktionen wie Verwirrung, motorische Unruhe, Ataxie, Agitation können in mehreren  
Spezies beobachtet werden. Selten können Konvulsionen auftreten.  
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermassen definiert:  
.
.
.
.
.
Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)  
Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)  
Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)  
Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10 000 behandelten Tieren)  
Sehr selten (weniger als 1 von 10 000 behandelten Tieren, einschliesslich Einzelfallberichte).  
Falls Nebenwirkungen auftreten, insbesondere solche die in der Fachinformation Rubrik 4.6 nicht  
aufgeführt sind, melden Sie diese an vetvigilance@swissmedic.ch.  
4.7  
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode  
Trächtigkeit und Laktation  
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und der Laktation ist nicht  
belegt.  
Ketamin passiert die Plazentaschranke und kann embryotoxisch wirken.  
4.8  
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen  
Bei Kombination mit Neuroleptika, Tranquilizer, Barbituraten oder Opiaten wird die anästhesierende  
Wirkung verstärkt und die Erholungsdauer verlängert sich.  
Chloramphenicol verlängert die Aufwachzeit.  
Pestizide und Insektizide können eine Abschwächung der Ketamin-Wirkung bedingen.  
4.9  
Dosierung und Art der Anwendung  
Zur intravenösen und intramuskulären Verabreichung. Bei Labortieren kann auch eine  
intraperitoneale Verabreichung erfolgen.  
Die Dosierung ist dem einzelnen Patienten anzupassen.  
Die Wirkung von Ketamin zeigt grosse individuelle Unterschiede. Daher ist die Dosierung in  
Abhängigkeit von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand sowie Dauer und Tiefe der Anästhesie  
dem jeweiligen Tier anzupassen. Die für Ketamin empfohlenen Dosen können je nach Prämedikation  
und den gleichzeitig angewendeten Anästhetika variieren.  
Ketamin kann bei Bedarf nachdosiert werden. Nachinjektion verlängert die Wirkung.  
Pferd  
Kombination mit Detomidin:  
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Detomidin (20 μg/kg i.v.), nach 5 - 10 Minuten Ketamin (2,2 mg/kg schnell i.v., d.h. 2,2 ml/100 kg i.v.).  
Die Wirkung tritt allmählich ein. Nach etwa einer Minute kann das Pferd abgelegt werden. Die  
Narkosewirkung hält etwa 10 bis 15 Minuten an.  
Kombination mit Xylazin:  
Xylazin (1,1 mg/kg i.v.), gefolgt von Ketamin (2,2 mg/kg i.v., d.h. 2,2 ml/100 kg i.v.).  
Die Zeit bis zum Wirkungseintritt beträgt etwa eine Minute. Die Dauer der Narkosewirkung ist variabel  
und beträgt etwa 10 bis 30 Minuten, normalerweise jedoch weniger als 20 Minuten.  
Nach der Injektion kommt es spontan und ohne weitere Hilfe zum Abliegen des Pferdes. Wenn  
gleichzeitig eine separate Muskelrelaxation nötig ist, können die Muskelrelaxantien dem liegenden  
Pferd verabreicht werden, bis das Pferd erste Anzeichen einer Relaxation zeigt. Weitere  
Kombinationen z.B. mit Butorphanol sind möglich.  
Rind  
Eine sedative Prämedikation wird empfohlen, um Niederstürzen oder Exzitationen zu vermeiden bzw.  
um die Anästhesie zu vertiefen. Sauerstoff kann über einen Nasenkatheter verabreicht werden, um  
einer durch Seiten- oder Rückenlage möglichen Hypoxie vorzubeugen.  
Kombination mit Xylazin:  
Xylazin (0.1 - 0.2 mg/kg i.m.) gefolgt von Ketamin (2 - 3 mg/kg i.v., d.h. 2 - 3 ml/100 kg i.v. bzw. 10  
mg/kg KGW i.m. d.h. 10 ml/100 kg i.m.).  
Die Dosierung ist individuell für jedes Tier unter Berücksichtigung des Sedationsgrades anzupassen.  
Schaf  
Kombination mit Xylazin:  
Xylazin (0.1 - 0.2 mg/kg i.m.), gefolgt von Ketamin (4 - 5 mg/kg i.v. d.h. 0.4 - 0.5 ml/10 kg i.v. bzw. bis  
22 mg/kg i.m., d.h. bis 2.2 ml/10 kg i.m.).  
Die Dosierung ist individuell für jedes Tier unter Berücksichtigung des Sedationsgrades anzupassen.  
Ziege  
Kombination mit Xylazin:  
Xylazin (0.05 - 0.2 mg/kg i.m.), gefolgt von Ketamin (5 mg/kg i.v. d.h. 0.5 ml/10 kg i.v. bzw. 10 mg/kg  
i.m. d.h. 1 ml/10 kg i.m.).  
Die Dosierung ist individuell für jedes Tier unter Berücksichtigung des Sedationsgrades anzupassen.  
Schwein  
Kombination mit Azaperon:  
Azaperon (2 mg/kg i.m.) und Ketamin (15 bis 20 mg/kg i.m., d.h. 1,5 bis 2 ml/10 kg).  
Katze  
Kombination mit Xylazin:  
Xylazin (0,5 bis 1,1 mg/kg i.m.) wird 20 min vor Ketamin (11 bis 22 mg/kg i.m., d.h. 0,11 bis 0,22  
ml/kg i.m.) verabreicht.  
Die Xylazin-Ketamin Kombination kann auch in einer Mischspritze verabreicht werden.  
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Fachinformation Tierarzneimittel  
Kombination mit Medetomidin:  
Medetomidin (10 bis 80 μg/kg i.m.) kann mit Ketamin (2,5 bis 7,5 mg/kg i.m., d.h. 0,025 bis 0,075  
ml/kg i.m.) kombiniert werden.  
Die Ketamin-Dosis ist mit steigender Medetomidin-Dosis zu verringern.  
Hund  
Beim Hund kann Ketamin nicht als Monotherapeutikum verwendet werden, da es zu einem erhöhten  
Muskeltonus und zu unkoordinierten Muskelkontraktionen führt.  
Kombination mit Xylazin oder Medetomidin:  
Xylazin (1,1 mg/kg i.m.) oder Medetomidin (10 bis 30 μg/kg i.m.) kann zusammen mit Ketamin (5 bis  
10 mg/kg, d.h. 0,5 bis 1 ml/10 kg i.m.) für eine Kurzzeitnarkose von 25 bis 40 min angewendet  
werden.  
Die Dosis von Ketamin kann je nach gewünschter Dauer des chirurgischen Eingriffs angepasst  
werden.  
Kleine Nagetiere und Kaninchen  
Kombination mit Xylazin:  
Maus  
Xylazin (5 - 15 mg/kg i.p., i.m.) + Ketamin (90 - 100 mg/kg i.p., i.m., d.h. 0,9 - 1,0 ml/kg i.p., i.m.).  
Ratte  
Xylazin (5 - 12 mg/kg i.p., i.m.) + Ketamin (40 - 80 mg/kg i.p., i.m., d.h. 0,4 - 0,8 ml/kg i.p., i.m.).  
Hamster  
Kombination mit Xylazin nicht empfohlen.  
Meerschweinchen  
Zur oberflächlichen Anästhesie: Xylazin (2 mg/kg i.m.) + Ketamin (20 - 40 mg/kg i.m., d.h. 0,2 - 0,4  
ml/kg i.m.).  
Zur tiefen Anästhesie: Xylazin (12 - 13 mg/kg i.m.) + Ketamin (85 mg/kg i.m., d.h. 0,85 ml/kg i.m.).  
Kaninchen  
Xylazin (5 - 10 mg/kg i.m.) + Ketamin (35 - 50 mg/kg i.m., d.h. 0,35 - 0,50 ml/kg i.m).  
Vögel  
Die Dosierung für verschiedene Vogelarten und Kombinationen von Ketamin mit anderen Substanzen  
kann extrem variieren (< 5 mg/kg bis > 75 mg/kg KGW).  
Es ist dabei zu beachten, dass sehr grosse Unterschiede zwischen verschiedenen Vogelarten,  
insbesondere auch deutlich unterschiedlich schweren Vögeln bestehen. Es empfiehlt sich, dass eine  
Vogelnarkose nur durch einen erfahrenen Tierarzt durchgeführt wird und für die spezifischen  
Bedürfnisse einer bestimmten Vogelart Fachbücher berücksichtigt werden.  
Ketanarkon 100 ist zur Anästhesie von fast allen Wildtieren, Heimtieren und Vögeln geeignet.  
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Fachinformation Tierarzneimittel  
Zur Reduktion des Injektionsvolumens sowie zur Verhinderung ketaminbedingter Nebenwirkungen  
wird die Kombination Xylazin/Ketamin (Hellabrunner Mischung) empfohlen. Sie besteht aus 125 mg  
Xylazin (Trockensubstanz) gelöst in 1 ml 10% iger Ketaminlösung (Ketanarkon 100).  
4.10  
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich  
Bei Überdosierungen oder schneller i.v. Injektion muss mit einer Atemdepression/Atemstillstand  
gerechnet werden, was durch assistierte oder kontrollierte Beatmung bis zum Wiedereinsetzten einer  
adäquaten Spontanatmung überbrückt werden sollte.  
4.11  
Wartezeit(en)  
Essbare Gewebe: 1 Tag  
Milch: 0 Tage  
5.  
PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN  
Pharmakotherapeutische Gruppe: Allgemeinanästhetika  
ATCvet-Code: QN01AX03  
5.1  
Pharmakodynamische Eigenschaften  
Ketamin erzeugt eine Hypnose (Amnesie) sowie eine Empfindungslosigkeit (Anästhesie im engeren  
Sinne) und führt zu einer ausgeprägten Aufhebung der Schmerzempfindung (Analgesie). Der durch  
Ketamin hervorgerufene Zustand wird als "dissoziative Anästhesie" bezeichnet. Eine Relaxation der  
Skelettmuskulatur lässt sich durch Ketamin nicht erzielen. Sie muss durch Kombination mit anderen  
Substanzen herbeigeführt werden.  
Im Unterschied zu vielen anderen Narkotika hat Ketamin keine Wirkung auf das periphere vegetative  
Nervensystem und ist deshalb auf die Magen/Darmtätigkeit weitgehend indifferent.  
Nies- und Schluckreflexe bleiben erhalten, sind aber oft unkoordiniert und nicht protektiv.  
Ketamin bewirkt hingegen eine Steigerung der Herzfrequenz, des Herzschlagvolumens sowie des  
Blutdruckes.  
Ketamin hat eine grosse therapeutische Breite. Ketamin kann mit allen Anästhetika, Neuroleptika,  
Tranquilizern und Inhalationsnarkotika kombiniert werden. Die Eigenschaften von Ketamin können  
sich in der Kombination mit anderen Wirkstoffen ändern.  
5.2  
Angaben zur Pharmakokinetik  
Die Resorption von der Injektionsstelle geschieht rasch mit einem Maximum nach 10 Minuten. Es wird  
geschätzt, dass sich nach 10 Halbwertszeiten (ca. 7 Std.) weniger als 0,1% des Wirkstoffs noch im  
Körper befinden. Die Distribution von Ketamin in die Gewebe ist variabel. Die höchste Konzentration  
wurde in der Leber und in den Nieren gemessen. Ketamin wird rasch und vollständig metabolisiert, der  
Metabolismus unterscheidet sich zwischen den Spezies. Die Exkretion erfolgt primär über die Nieren.  
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5.3  
Umweltverträglichkeit  
Keine Angaben  
6.  
PHARMAZEUTISCHE ANGABEN  
Verzeichnis der sonstigen Bestandteile  
6.1  
Benzethonii chloridum  
Natrii hydroxidum  
Aqua ad iniectabilia  
6.2  
Wesentliche Inkompatibilitäten  
Keine bekannt.  
6.3  
Dauer der Haltbarkeit  
Haltbarkeit des Tierarzneimittels im unversehrten Behältnis: 60 Monate  
Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 28 Tage  
6.4  
Besondere Lagerungshinweise  
Bei Raumtemperatur lagern (15°C 25°C).  
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.  
6.5  
Art und Beschaffenheit des Behältnisses  
Braunglasflaschen  
Chlorbutylstopfen  
Flip-off-Kappe aus Aluminium  
Zugelassene Packungsgrössen:  
Faltschachteln mit 1 oder 10 Injektionsflaschen zu 10 ml.  
Faltschachteln mit 1 oder 10 Injektionsflaschen zu 50 ml.  
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrössen in Verkehr gebracht.  
6.6  
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter  
Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle  
Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den  
geltenden Vorschriften zu entsorgen.  
7.  
ZULASSUNGSINHABERIN  
Streuli Tiergesundheit AG  
Bahnhofstrasse 7  
8730 Uznach  
Telefon: +41 (0)55 285 90 70  
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Fax: +41 (0)55 285 92 90  
e-mail: info@streuli-tiergesundheit.ch  
8.  
ZULASSUNGSNUMMER(N)  
Swissmedic 49556 012 100mg/ml 1 × 10 ml Injektionslösung  
Swissmedic 49556 039 100mg/ml 10 × 10 ml Injektionslösung  
Swissmedic 49556 047 100mg/ml 1 × 50 ml Injektionslösung  
Swissmedic 49556 128 100mg/ml 10 × 50 ml Injektionslösung  
Abgabekategorie A: einmalige Abgabe auf tierärztliche Verschreibung  
(Achtung: Betäubungsmittelgesetz beachten!)  
9.  
DATUM DER ERTEILUNG DER ERSTZULASSUNG / ERNEUERUNG DER ZULASSUNG  
Datum der Erstzulassung: 15.12.1988  
Datum der letzten Erneuerung: 23.05.2023  
10.  
STAND DER INFORMATION  
04.12.2023  
VERBOT DES VERKAUFS, DER ABGABE UND / ODER DER ANWENDUNG  
Darf nicht abgegeben werden.  
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